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25.08.2026
11:00 Uhr
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Qubits aus Atomen galten als Nische, nun setzt sogar Google darauf. Zu Besuch bei planqc, das ganz vorn mitspielt – obwohl es noch kein Gerät ausgeliefert hat.

Der nächste technologische Durchbruch kommt vielleicht nicht aus dem Silicon Valley, nicht von einem Milliardencampus mit Motivationspostern, Barista-Bar oder CEO in Lederjacke, sondern aus einem Vorort von München. Am S-Bahnhof Garching begrüßen ein plätschernder Brunnen, ein uriger Gasthof und eine Bäckerei die Ankömmlinge. Etwas weiter die Straße runter versteckt sich im dörflichen Stadtbild ein unscheinbares gelbes Haus. Früher war es ein kleiner Baumarkt, heute ist es der Hauptsitz eines der vielversprechendsten Hightech-Unternehmen Deutschlands: planqc.
Das Start-up entwickelt bereits seit vier Jahren Quantencomputer und baut deren Grundbausteine, die Qubits, aus neutralen Atomen. Vor einigen Jahren galt das noch als Nischentechnologie, die sich hauptsächlich in Forschungslaboren fand. Doch im Frühjahr verkündete Google Quantum AI, neben den bekannteren supraleitenden Qubits nun auch neutrale Atome erforschen zu wollen.
Die Entscheidung des Tech-Giganten wirkt wie die Bestätigung einer bislang unterschätzten Technologie. Hat sich die frühe Wette des bayerischen Start-ups also gelohnt? Oder droht das deutsche Team, das noch keinen einzigen funktionstüchtigen Quantencomputer ausgeliefert hat, von der Konkurrenz überrollt zu werden? Um das herauszufinden, besuchen wir planqc in seinem Hauptsitz in Garching und blicken in die Labore, deren Türen normalerweise verschlossen sind.